Aktuelles

11. Auflage von "Weihnachten im Stall"

Die Familie Meerwarth lädt an Heiligabend um 22:00 Uhr auf den Forlenhof zwischen Kirrlach und Waghäusel ein. Gemeinsam mit "Waghäusel Hilft e.V.", "DIF Integrationsverein", "Heimatverein Kirrlach" und dem "Förderverein Musikschule" organisieren wir "Weihnachten auf dem Forlenhof". Anschließend gibt es heiße Schokolade, Punsch und Glühwein.

Der Erlös ist für einen ambulanten Hospizdienst im Raum Waghäusel bestimmt. Schirmherr ist OB Water Heiler.

Der Aufbau erfolgt am Freitag, den 22. Dezember 2017, ab 14:00 Uhr, der Abbau ist für Mittwoch, den 27. Dezember 2017 um 10:00 Uhr vorgesehen. Helfende Hände sind herzlich willkommen.

Wie jedes Jahr werden wir den Waldweg und die Stellplätze beim Bauernhof ausleuchten.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Figur zum Luther-Jubiläum

Die evangelische Kirche feiert bis Oktober diesen Jahres 500 Jahre Reformation. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther (1483-1546) seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht. Es gibt zahlreiche Aktionen zu diesem 500. Jahrestag, u.a. wurde in einer Sonderedition in Kooperation mit Playmobil der "Kleine Martin Luther" hergestellt.

Der "Kleine Luther" ist ausgestattet mit Buch, Schreibfeder, Mantel sowie einer Kappe und kann auch beim Förderverein gegen eine kleine Spende erworben werden (Mail: Liebl62@gmx.de).

ACHTUNG! Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren, wegen Erstickungsgefahr durch Kleinteile!


Luther und die Aktion der
evangelischen Landeskirche zur
"Lutherfahne am Kirchturm"
waren Thema auf der
Jahreshauptversammlung 2017.

 

Zum Kauf von Lebensmitteln Initiatoren der Stallweihnacht überreichen eingegangene Spenden

Das Fest der Liebe sensibilisiert viele Menschen. So auch in Waghäusel. Die Stallweihnacht am 24. Dezember 2016 auf dem Forlenhof der Bauersfamilie Dieter und Carola Meerwarth führte nicht nur zu einem beeindruckenden Erlebnis für jeden der gut 400 Teilnehmer, sondern jetzt auch zu einer stattlichen finanziellen Hilfe für den Tafelladen Kirrlach. Denn nach dem etwa einstündigen „Fest des Friedens, der Barmherzigkeit und der Liebe“ im Stall hatte es noch einen Umtrunk – und dazu Gebäck – gegeben.

Die weihnachtlich gestimmten Besucher mussten nichts bezahlen, sie konnten aber spenden. So bekamen die Veranstalter („Waghäusel hilft“, Integrationsverein, Heimatverein Kirrlach, Förderverein Musikschule und Förderverein Friedenskirche) einen schönen Betrag zusammen. Dieses Geld, von den Initiatoren noch auf 1.000 Euro aufgestockt, überreichten jetzt die Organisatoren dem „Tafelladen Kirrlach“.

Gleich fünf Vereine unterschiedlichster Ausrichtung hatten sich zum familiären Fest der Liebe eingefunden. Die Stallweihnacht gestalteten Pfarrer Hartmut Rupp und sein Team, so lieferten Nina Neumann („Waghäusel hilft“), Ebru Baz und Natalie Schwender (Integrationsverein), Tanja Adam, Ursula Liebl und Daniela Ramczykowski (Förderverein der evangelischen Friedenskirche) Beiträge. „Hilfe steht bei uns im Vordergrund, deshalb haben wir uns für die finanzielle Unterstützung entschieden“, betonte Ideengeber Roland Liebl. Die eingegangene Spende ist für den Kauf von Nahrungsmitteln gedacht.

Tag für Tag landen in Deutschland Tonnen von überschüssigen Lebensmitteln im Müll. Zugleich gibt es auch hierzulande viele Menschen, die nicht genug zu essen haben. Diesem Ungleichgewicht wirken die Tafelläden entgegen. „Unsere Kunden sind Menschen mit geringem Einkommen, Rentner, Hartz IV-Empfänger oder Menschen in finanziellen Notlagen“, informierte Tafel-Mitarbeiter Siegbert Schuhmacher. Zum Einkauf im Tafelladen berechtigt ein Einkaufsausweis.

WIE EIN FRIEDVOLLES MITEINANDER FUNKTIONIERT zeigten die Teilnehmer der Stallweihnacht, die ganz anders ausfiel als traditionelle Christmetten.

Die Bitte um schnellen Frieden und die Sehnsucht nach dauerhaften Frieden kamen in vielen Beiträgen zum Ausdruck: Nur wenige Tage liegt der Terroranschlag von Berlin zurück. Der Opfer gedachten auch die 700 Kilometer entfernt wohnenden Waghäuseler und Oberhausener bei der Stallweihnacht 2016, die ganz anders als die gewohnten Christmetten ausfiel: Menschen aus verschiedenen Ländern mit verschiedenen Kulturen und Religionen feiern zusammen, wünschen sich den ersehnten Frieden und umarmen sich.

Christen, Muslime und Konfessionslose sitzen auf Strohballen und hören Gebete, singen zusammen und zeigen, wie Miteinander und Mitmenschlichkeit funktionieren können. Auch die Flüchtlinge fühlen sich geborgen und versuchen, in den großen Chor einzustimmen. Zwischen Oberhausen und Kirrlach begeht nicht eine Glaubensgemeinschaft unter sich „ihre“ Weihnacht, gleich fünf Vereine unterschiedlichster Ausrichtung finden sich zum familiären Fest der Liebe ein. Wer kommt, will auch ein Zeichen setzen für Freundschaft, Nähstenliebe, Herzenswärme.

Die Stallweihnacht gestalteten Pfarrer Hartmut Rupp und verschiedene Vereinsvertreter, so Nina Neumann („Waghäusel hilft“), Ebru Baz und Nathalie Schwender (Integrationsverein), Tanja Adam, Ursula Liebl und Daniela Ramczykowski (Förderverein der evangelischen Friedenskirche). Schnell zeigte sich: Der Stall der Bauersfamilie Dieter und Carola Meerwarth reicht für die rund 400 Besucher nicht, ein Teil muss mit Stehplätzen vorliebnehmen.

Hier werde sichtbar, so betont Rupp, was Weihnachten ist: ein Fest des Friedens, der Barmherzigkeit und der Liebe. Nicht in eine beheizte geschmückte Kirche, sondern in einen halboffenen Schuppen hatten die Initiatoren eingeladen – vorbereitet von Roland Liebl und Friederun Rupp mit ihren Teams. Im Stall gegenüber sind so 250 Kühe und Kälber zu sehen und zu hören.

Wie Weihnachten in einer türkischstämmigen Familie gefeiert wird, erzählt Ebru Baz. Die Geburt Jesu sei ein Fest für Christen und Muslime. „Wie friedvoll könnten wir alle zusammenleben, wenn den anderen Religionen stets mit Respekt und Toleranz begegnet würde?“

Eine Bildergeschichte von „Wanja dem Jäger“ präsentierte Achim Milbich vom Theaterensemble „Parole“. Mit dem Heinemann-Friedenspreis war das Buch mit der Botschaft, dass Not ein friedliches Miteinander möglich macht, ausgezeichnet worden.

Auch gesanglich drehte sich fast alles um den Frieden. Gleich mit neun Songs wie „I Have A Dream“ von ABBA, „Halleluja“ von Leonard Cohen und „Blowin’ In The Wind“ von Bob Dylan bis hin zum gemeinsamen „Stille Nacht“ begeisterten die vierköpfige Band „Vox Dei“, der Musiker und Sänger Firat Baz und schließlich die Sopranistin „Lulu“ Koch.

Winterkirche bis zur Wiedereröffnung am Karfreitag - Bericht von der Gemeindeversammlung

Quelle: http://www.evang-kirche-waghaeusel.de/gottesdienste/waghaeusel.php (2. Januar 2017). Zum Lesen bitte das Bild anklicken.

Sitzung zur Vorbereitung von "Weihnachten auf dem Forlenhof"

Familie Meerwarth lädt an Heiligabend um 22:00 Uhr auf den Forlenhof ein. Gemeinsam mit "Waghäusel Hilft e.V.", "DIF Integrationsverein", "Heimatverein Kirrlach" und dem "Förderverein Musikschule" organisieren wir "Weihnachten auf dem Forlenhof". Anschließend gibt es heiße Schokolade, Punsch und Glühwein. Der Erlös ist für den Tafelladen in Kirrlach bestimmt. Schirmherr ist OB Water Heiler. Aufbau ist am Donnerstag, den 22. Dezember, ab 14:00 Uhr, der Abbau ist für den zweiten Weihnachtsfeiertag um 11:00 Uhr vorgesehen.

Luther 2017 - 500 Jahre Reformation

1508 kommt der Mönch Martin Luther nach Wittenberg. 1517 veröffentlicht er seine berühmten 95 Thesen. Die Reformation beginnt. In der Lutherdekade 2008-2017 wird das weite Themenspektrum der Reformation in Themenjahren aufgenommen und entfaltet. So wird zum einen an die historischen Gedenkjahre (450. Todestag Melanchthons 2010 oder der 500. Geburtstag Lucas Cranachs d.J. 2015) angeknüpft. Zum anderen nimmt die Lutherdekade Impulse der Reformation auf, die bis in unsere heutige Zeit reichen (Quelle: www.ekd.de/themen/luther2017.html).

Der Förderverein hat der Evangelischen Kirchengemeinde Waghäusel frühzeitig angeboten, die gesamten Kosten für die Beflaggung der Friedenskirche mit der Lutherfahne zu übernehmen. So hatte es die Jahreshauptversammlung des Fördervereins im April 2016 beschlossen. Vorausgegangen war ein Grundsatzbeschluss der Landeskirche Baden, dass im Lutherjahr möglichst viele evangelische Kirchen ein Jahr lang mit der Lutherflagge geschmückt  werden sollen.

Warum die Friedenskirche bisher keine Lutherfahne erhalten hat, ist uns bisher noch nicht bekannt. Wir werden nachhaken und uns dabei auf den Landesbischof beziehen: 

Bezug nehmend auf das landeskirchliche Motto zum Reformationsgedenken „Ich bin so frei“", sagte Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh: „Glaube macht mich stark. Ich bin so frei, das heißt: Ich kann Verantwortung übernehmen. Ich brauche keine Angst zu haben, dass Menschen mich deswegen schief ansehen.“ Zugleich gelte es, im Sinne Martin Luthers „fest aufzutreten und das Maul aufzumachen“. Der Glaube dürfe sich nicht verstecken; vielmehr gelte es, Verantwortung zu übernehmen ... (Quelle: Dr. Daniel Meier - Kirchenrat, Pressesprecher und Leiter des Zentrums für Kommunikation (ZfK) der Landeskirche am 31.10.2016)

Protestanten waren eine Seltenheit (BNN vom 29. Oktober 2016)

Erste evangelische Christen in Waghäusel / Reformationstag zum Gedenken an Luthers Thesen

Als das ehemalige fürstbischöfliche Gelände in Waghäusel mit der Eremitage in den Besitz der Domänenverwaltung gelangte und einige Jahre später ins Eigentum der Zuckerfabrikation überging, kamen die ersten evangelischen Christen nach Waghäusel, aber auch nach Wiesental und Philippsburg. Lange Zeit galt bekanntlich der alte Grundsatz: „Cuius regio, eius religio.“ Nach dieser lateinischen Redewendung war der Herrscher eines Landes berechtigt, die Religion für dessen Bewohner vorzugeben. Daher stand das Fürstbistum Speyer ganz unter dem katholischen Einflussbereich.

Einen Rückblick auf die Anfänge der evangelischen Kirche in der Region bietet der Reformationstag. Am Montag wird die Reformation der Kirche im Jahr 1517 gefeiert. Laut Überlieferung soll der Mönch Martin Luther am Abend vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg seine 95 Thesen zu Ablass und Buße angeschlagen haben. Reformationsgedenken sind bereits ab 1617 nachweisbar. Kurfürst Johann Georg II. von Sachsen setzte ab 1667 den 31. Oktober als Gedächtnistermin für alle Protestanten einheitlich fest und stellte damit die Verbindung zum Thesenanschlag Luthers her.

1617 gab es noch keinen einzigen Andersgläubigen in der Gegend. 1747 berichtete der Wiesentaler Pfarrer, dass eine arme Bettelfrau mit „lutherischer Religion“ hier gestorben sei. Als 1810 nach dem Tod des letzten Fürstbischofs Wilderich von Walderdorf auch dessen Wohnsitz, die Eremitage, in das Eigentum der Großherzoglichen Domäne überging, trafen mit den Beschäftigten der Domäne und Forstverwaltung die allerersten evangelischen Christen in und um Waghäusel ein. 1825 gab es in Wiesental gerade zwei Evangelische. 1837 erwarb die „Zuckerfabrikation“ das Schloss mit dem gesamten Grundbesitz und errichtete darauf die Zuckerfabrik. Während der Bauzeit und besonders nach Aufnahme der Zuckerproduktion vermehrte sich die Zahl der dortigen Arbeitnehmer durch Zuzüge aus allen deutschen Ländern und sogar aus dem Ausland – und damit die Anzahl der Protestanten.

Bis etwa 1860 waren die wenigen Wiesentaler Protestanten „nach Graben eingepfarrt“, die Waghäuseler hingegen versorgte der Pfarrer von Neulußheim, der alle 14 Tage im Schloss einen Gottesdienst abhielt. Die, wie sie sich nannte, „evangelische Genossenschaft Waghäusel“, zählte zu diesem Zeitpunkt 115 Seelen. Großzügig erwies sich die Zuckerfabrik, die für die Einrichtung eines Betsaals die Finanzmittel beisteuerte. Die kirchliche Betreuung so weniger Menschen über so große Entfernungen hinweg gestaltete sich äußerst schwierig. Schließlich bekam 1870 Philippsburg eine eigene „Pastorationsstelle“. Schließlich wurde das große Gebiet in zwei Kirchengemeinden unterteilt, wobei das Pfarramt in Philippsburg blieb und Wiesental mit Waghäusel, Oberhausen, Rheinhausen und Kirrlach den Status einer Filialgemeinde erhielt. Im Laufe der Jahre siedelten sich in den Ortschaften immer mehr evangelische Familien an. Somit reichte auch kein Betsaal mehr, also ließ die Kirchengemeinde 1936 die „Erlöserkirche“ bauen: ein besonderes Ereignis in Wiesental, im fünften Jahr des Tausendjährigen Reichs. Denn der Pfarrer, der die Bauinitiative ergriff, und der Pfarrer, der mit dem Bau begann, galten als Gegner des NS-Regimes. Trotzdem bekamen die Protestanten ihr Gotteshaus.

Danke

Vorsitzender Klaus Ramczykowski dankte Karl Dischinger für seine langjährige Mitgliedschaft im Förderverein und in der Verwaltung. Karl ist seit der Gründung des Fördervereins mit dabei und hat in den ersten zehn Jahren bei jeder Grünschnittaktion auf dem Kirchengelände tatkräftig mitgearbeitet. Sein Rat war der Verwaltung immer wichtig. Aus gesundheitlichen Gründen wird er künftig weniger oft dabei sein. Die Förderer wünschen Karl und seiner Frau Gisela alles Gute, vor allem viel Gesundheit.

Gabenorientierte Gemeindearbeit: 1.000 Euro für ein energiesparendes Kühlregal beim Tafelladen Kirrlach

Die Stallweihnacht am 24. Dezember 2015 auf dem Forlenhof der Bauersfamilie Meerwarth führte nicht nur zu einem beeindruckenden Erlebnis für jeden der gut 400 Teilnehmer, sondern jetzt auch zu einer stattlichen finanziellen Hilfe für den Tafelladen Kirrlach. Denn nach dem etwa einstündigen „Fest des Friedens und der Verständigung“ im Stall hatte es noch einen Umtrunk – und dazu Gebäck – gegeben.

Die weihnachtlich gestimmten Besucher mussten nichts bezahlen, sie konnten aber spenden. So bekamen die Veranstalter einen schönen Betrag zusammen. Dieses Geld, vom Förderverein Friedenskirche noch etwas aufgestockt, überreichten jetzt die Organisatoren den beiden Vertretern des Tafelladens Kirrlach mit „Motor“ Ulrich Ellenhaus an der Spitze.

Es war seinerzeit eine Premiere in Waghäusel: Gleich fünf Vereine unterschiedlichster Ausrichtung fanden sich zum familiären Fest der Liebe ein. Die Stallweihnacht gestalteten Pfarrer Hartmut Rupp, Derya Sahan von der Ditib-Moschee, die Vereinsvorsitzenden Roland Liebl, Ebru Baz, Saskia Heiler und Krimhilde Rolli mit ihren jeweiligen Teams. „Hilfe steht bei uns im Vordergrund, deshalb haben wir uns für die finanzielle Unterstützung entschieden“. Die eingegangene Spende ist für ein energiesparendes Kühlregal gedacht.

Heiligabend im Stall

Eheleute Elisabeth und Siegfried Fritsch feiern diamantene Hochzeit

Am 21. September vor 60 Jahren schloss das Ehepaar Fritsch in Kaiserslautern den Bund fürs Leben. Kennengelernt haben sich Elisabeth und Siegfried Fritsch während der Kriegsjahre im Alter von 17 und 18 Jahren. Verbunden im christlichen Glauben haben sie zusammen die schwere Zeit des Krieges und die Nachkriegszeit gemeistert.

Siegfried Fritsch studierte nach dem Abitur in Berlin, Marburg und Heidelberg Theologie und unterrichtete dann in den Jahren 1956 und 1957 am Helmholtz-Gymnasium in Heidelberg. Seine Ehefrau ließ sich nach dem Abitur zur Gemeindehelferin und Religionslehrerin ausbilden.

In den Jahren 1957 bis 1960 war Siegfried Fritsch als Vikar in Schwetzingen tätig, wo er dann die Berufung nach Mannheim - Schönau und Blumenau - als Gemeindepfarrer und Lehrer erhielt. 23 Jahre hat er dort an Haupt- und Berufsschule und zusätzlich noch an der Eugen-Neter-Schule für Behinderte gewirkt. In diesen Jahren wurden auch die 6 Kinder des Ehepaares, 2 Jungen und 4 Mädchen, geboren. Ein Jahr vor dein Ende der Dienstzeit in Mannheim wurde Siegfried Fritsch im Jahr 1983 als Gemeindepfarrer nach Neulußheim berufen, wo er bis zur Verabschiedung in den Ruhestand im Mai 1995 als Pfarrer und Seelsorger seinen Dienst tat.

Seit September 1995 lebt das Paar in Waghäusel in der Belchenstr. 7, im Haus von Josef Wirth aus Kirrlach. Nach dem Tod der Schwiegermutter, die im gesegneten Alter von 96 Jahren im gemeinsamen Zuhause starb, hat das Ehepaar- Frau Elisabeth an der Heimorgel - regelmäßige Dienste in den vier Seniorenheimen, „Residenz am Wald", „Lußhardtheim" Kirrlach, „Seniorenzentrum Am Hag" Wiesental und im „St. Klara" in Oberhausen ausgeübt. Ein guter Freund und Helfer war hier lange Jahre Hans Gunter Weber aus Kirrlach. Nach wie vor macht die Ehefrau die Besuchsdienste in Waghäusel, wobei der Ehemann neue Aufgaben in Neulußheim, Hockenheim und Schwetzingen übernommen hat.

Mit großer Dankbarkeit schauen beide auf das geschenkte Leben und besonders auf die große Familie mit 6 Kindern, Schwiegerkindern und 11 Enkelkindern zurück. Die Devise des Jubelpaares findet sich im „Danke Lied" von Martin Gotthard Schneider: „Danke für alle guten Freunde, Danke, oh Herr, für jedermann. Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann!"

Der Gottesdienst anlässlich der diamantenen Hochzeit wird gestaltet von den Kindern und Enkelkindern sowie vom Kirchenchor der Evang. Kirchengemeinde Neulußheim Er findet am 26. September 2015 um 15 Uhr in der Evang. Kirche in Neulußheim statt, wo das Ehepaar von 1983 bis 1995 als Pfarrer und Pfarrfrau gewirkt hat. Anschließend findet auf dem Gelände zwischen Kirche und Gemeindehaus ein Empfang für alle Gottesdienstbesucher statt.

Wir wünschen dem diamantenen Hochzeitspaar auch an dieser Stelle Glück, Gottes Segen und noch viele gemeinsame glückliche Jahre.

Vor dem Gottesdienst. Im Hintergrund Mitglieder des
Projektteams Oberhausen-Rheinhausen und des Fördervereins (Bild: Liebl)
 
Es singt der Familienchor (Bild: Liebl)

 
Dr. Ulrich Fischer, Landesbischof i.R. der Evangelischen Landeskirche in Baden, gratuliert persönlich (Bild: Liebl) Vorsitzender Klaus Ramczykowski gratuliert im Namen
des Fördervereins (Bild: Liebl)

Förderverein Friedenskirche ohne Kirche

(BNN vom 13. August 2015; ber). Früher veranstaltete der rege Förderverein Friedenskirche immer wieder erfolgreiche Aktionen und unterstützte mit den Erlösen die Arbeit der evangelischen Kirchengemeinde in Waghäusel/Oberhausen-Rheinhausen. Zu den etablierten Terminen gehörte auch das Sommerfest auf dem Gelände der Friedenkirche mit vielen Besuchern. „Obwohl uns die örtlichen Kirchenoberen zu verstehen gegeben haben, dass sie uns nicht mehr wollen und brauchen, setzen wir das beliebte Familienfest einfach fort, nur an einem anderen Platz und spenden den Erlös für andere Zwecke“, bekundet die langjährige Mitarbeiterin Tanja Adam. Zu den Besuchern zählten auch Aktive des, so ihr eigener Ausdruck, „ebenfalls verstoßenen Projektteams“ Oberhausen-Rheinhausen, das beispielsweise die jährlichen Adventsfenster und Altpapiersammlungen organisiert hat.

Das Thema „Wie geht es weiter?“ stand im Mittelpunkt aller Gespräche. Dass es zum Knatsch und Bruch zwischen „Amtskirche“ und „Ehrenamtlichen“ kam, wurde durchweg bedauert. Auch die bei den „Friedensgesprächen“ vorhandene „kompromisslose Haltung sowie die Geheimniskrämerei und mangelnde Öffentlichkeitsarbeit“, so die Formulierung. „Unsere Aktivitäten der letzten zehn Jahre passten wohl nicht mehr ins aktuelle Gemeindekonzept - letztendlich fast alles, was die Ehrenamtlichen in Oberhausen und Waghäusel so alles auf die Beine gestellt haben“, bekundete die stellvertretende Vorsitzende Tanja Adam.

Doch: Förderer und Projektteam wollen sich nicht aus den Augen verlieren und werden sich regelmäßig treffen. Zur augenblicklichen Krise passen auch die Rücktritte von drei Kirchengemeinderäten, sagt die Ex-Kirchengemeinderätin Ursula Liebl. Unverständlich für alle Fördervereinsfreunde sei die knallharte Entscheidung der jetzigen Kirchenführung, keine Taizé-Gottesdienste, kein Osterfrühstück, kein Kreuzweg mit Professor Hartmut Rupp und keinen weihnachtlichen Stallgottesdienst mehr zuzulassen, so Vorsitzender Klaus Ramczykowski.

Die aktuellen Spendengelder in Höhe von über 2.200 Euro aus den Papiersammlungen und aus dem Weihnachtsmarkt 2014 wurden jetzt zu jeweils einem Drittel an die Organisation „Freezone“ für Straßenkinder in Mannheim, an die Vesperkirche in Karlsruhe und an den Tafelladen in Kirrlach überwiesen.

Impressionen vom Sommerbrunch 2015


Gastgeberin Tanja Adam: Fehlt noch was?

 


Schatten gesucht.

 


Was darf es sein?

 


Gekühlte Getränke stehen bereit.

 


Fragende Blicke: Wo soll man bei dieser Auswahl anfangen?

 

Geld für Lernutensilien der Flüchtlinge dringend gebraucht - Förderverein der evangelischen Friedenskirche überreicht Scheck

Es ist die erste größere Spende eines Waghäuseler Vereins. Alle anderen Spenden, zum Teil Privatspenden, hätten diesen hohen Betrag bislang nicht erreicht, sagten Saskia Heiler und Katarina Baur von der Initiative „Waghäusel hilft“. Beide hoffen zusammen mit ihren Mitstreitern, dass diese Aktion Nachahmer findet und gemeinsam von allen Seiten geholfen werden kann. „Hilfe steht bei uns im Vordergrund, deshalb haben wir uns für die finanzielle Unterstützung entschieden“, betonte Roland Liebl, der Vorsitzende des Fördervereins der evangelischen Friedenkirche Waghäusel. „Das ist für uns auch ein Aktchristlicher Nächstenliebe.“ Zusammen mit Vorstandsmitgliedern, darunter Pfarrer Hartmut Rupp, hatte er im „Containerdorf“ auf dem ehemaligen Südzuckergelände einen Scheck von 568,45 Euro an die zwei jungen Frauen überreicht. Erfreut versicherten diese, dass das Geld dringend für Schreib-, Lern- und Unterrichtsutensilien gebraucht werde. Mitten im Geschehen sahen die Vertreter des Fördervereins, wie sehr die tägliche Arbeit vor Ort durch die Ehrenamtlichen der Initiative „Waghäusel hilft“ unterstützt und bereichert wird. Diese koordinieren beispielsweise die vielen Sachspenden, übernehmen die Begleitung bei Arztbesuchen oder bei Besuchen von Ämtern, unterbreiten Freizeit- und Kreativangebote. „Erfreulich ist, dass immer mehr Mitbürger bereit sind, sich in diesem Bereich einzubringen, so dass die Zahl jetzt bei 70 Aktiven liegt“, war zu erfahren. Damit sollte es gelingen, den rund 160 untergebrachten Flüchtlingen in Waghäusel einen guten Neuanfang zu ermöglichen.

Neujahrsgruß 2015: Der Förderverein Friedenskirche wird 10 Jahre alt

Stallweihnacht 2014: "Stern von Bethlehem" am Silo des Forlenhofs führte zur Stallweihnacht

 

Sommerfest 2014

Förderverein bringt Kolumbarium und Friedwald ins Gespräch

Anstoß zum Bau der Waghäuseler Friedenskirche kam vor 50 Jahren

Wenn der „Förderverein Friedenskirche“ zum traditionellen ganztägigen Sommerfest in die Friedenskirche und um die Friedenskirche herum einlädt, geht es nicht nur um ein größeres familiäres Beisammen. Gut 200 Besucher dürften es diesmal gewesen sein, die am Gottesdienst teilnahmen, den Klängen des stark auftrumpfenden „Musikantenkreises“ lauschten, Kommunikation pflegten und miteinander feierten.

Meist werden in diesen Runden auch zukunftsorientierte Überlegungen angestellt, Ideen ausgetauscht und Visionen entwickelt. Die Friedenskirche im Stadtteil Waghäusel sollte als „Trauerkapelle“ zur Verfügung stehen, meinte etwa Pfarrer Prof. Dr. Hartmut Rupp, zugleich Förderkreis-Aktivist. Das kleine Gotteshaus mit dem markanten Turm biete sich als Ort für Trauerfälle, als Refugium zur Abhaltung von Gottesdienste für Verstorbene. „Lasst uns unsere Kirchen öffnen als Räume, die für das Abschiednehmen geeignet sind.“

Warum nicht Kolumbarien neben das Kirchengebäude platzieren? Früher sei es üblich gewesen, dass die Gräber um die Kirche angeordnet waren, so der Hinweis von Rupp. Wenn jetzt zunehmend der Wunsch nach Urnenbestattungen lauter werde, warum suche man nicht einen geeigneten Platz ganz in der Nähe der Kirche – selbstverständlich alles in Abstimmung mit der Stadt, die für das Bestattungswesen zuständig ist. Für den Förderverein sollte auch das Thema Friedwald offensiv diskutiert werden: eine durchaus denkbare Möglichkeit der Bestattung, wie es hieß. Es gebe keinen vernünftigen Grund, der dagegen spricht, meinte der Geistliche.

Was bedeutet Kolumbarium? Das Kolumbarium ist ein neuartiger Urnen-Friedhof, der alte Traditionen aufgreift und gleichzeitig den Bedürfnissen einer modernen Trauer- und Bestattungskultur gerecht wird. Mit niedrigen Bestattungskosten und ohne Grabpflege bietet das Kolumbarium eine kostengünstige, pflegeleichte und dennoch individuelle Urnengrabstätte. Die Idee von einer Waldbestattung auf festgelegten und genehmigten Waldflächen außerhalb von Friedhöfen wurde vom Schweizer Ingenieur Ueli Sauter entwickelt. Rechtlich schützen ließ er die Bezeichnung „Friedwald“ für sein Konzept.

Noch gar nicht so alt ist die Friedenskirche. Auf starkes Drängen der Zuckerfabrik war vor 50 Jahren wegen akuten Raummangels in der Eremitage der Bau der Friedenskirche in Waghäusel initiiert und sukzessive ausgeführt worden. Mit der Fertigstellung erfolgte der Umzug vom fürstbischöflichen Betsaal in die neue Zeltkirche aus Sichtbeton mit abseits stehendem Turm. Für das Jahr 2005 sollte völlig überraschend der Abriss der Friedenskirche vonstatten gehen. Deshalb gründete sich 2005 der Förderverein Friedenskirche, um in erster Linie den Erhalt zu sichern.

Taizé-Termine 2014 in der Friedenskirche

  • Sonntag, 12. Januar, 18.00 Uhr
  • Sonntag, 9. Februar, 18.00 Uhr
  • 23. März, 18:00 Uhr
  • 13. April, 18:00 Uhr (Palmsonntag)
  • 04. Mai, 19:00 Uhr
  • 01. Juni, 19:00 Uhr
  • 13. Juli, 11:00 Uhr Sommerfest
  • August Ferien
  • 14. September, 19:00 Uhr
  • 12. Oktober, 18:00 Uhr
  • 09. November, 18:00 Uhr
  • 14. Dezember, 18:00 Uhr (3. Advent)

Heiligabend 2013

Evangelische Kirchengemeinde lud zum Gottesdienst auf den „Forlenhof“ ein

„Ein besonderes Erlebnis an einem besonderen Tag“, so empfanden es die Gläubigen, die auf den Hof gekommen waren und der Geburt des Heilands gedachten. Viele Teilnehmer bekundeten nach dem Beisammensein, dass diese besondere Form des Gottesdienstes auf dem „Forlenhof“ für sie etwas ganz Beeindruckendes war. Nicht in eine beheizte und geschmückte Kirche, sondern in eine kalte schlichte Scheune hatte die Evangelische Kirchengemeinde zu „Weihnachten im Stall“ eingeladen.

Rund 400 Christen – nicht nur Protestanten - fanden sich auf dem Oberhausener Aussiedlerhof der Familie Meerwarth ein, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Das Angebot, das sich an alle Konfessionen richtete, fand eine überraschend gute Resonanz. Familien mit Kindern, Jugendliche, Freundes- und Bekanntenkreise, aber auch etliche Senioren saßen auf den Strohballen oder verbrachten die Zeit stehend.

In dem einfachen Stall ließ sich gut nachempfinden, wie es vor rund 2.000 Jahren bei der Geburt Jesu in Bethlehem gewesen sein könnte. Ochs und Esel gab es 2013 nicht. Aber viele Kühe. Wohl noch nie haben die 300 Milchkühe der Bauernfamilie so viele Leute auf einmal gesehen. Die Weihnachtsbotschaft, die Pfarrer Hartmut Rupp verkündete, wirkte und überzeugte. Treue Hilfsdienste und wertvolle organisatorische Zuarbeiten leistete der „Förderverein für die Friedenskirche“.

Auf Stroh saßen dicht gedrängt die Besucher und feierten den Gottesdienst in dem mit Lichterketten beleuchteten Stall. Rupp hatte historisch überlieferte Schilderungen aus dem Ersten Weltkrieg in den Mittelpunkt gestellt. Dabei ging es um den Weihnachtsfrieden im Jahr 1914, als Freund und Feind mitten in den Schützengräben spontan gemeinsam Weihnachten feierten. Dieses Weihnachtswunder an der Front wurde lange totgeschwiegen. Erst viel später konnte man mühsam aus einzelnen Briefen von der Front das Geschehen nachzeichnen.

Begleitet wurde der Nachtgottesdienst von den Klängen der Bruchsaler Musikgruppe Vox Dei. Zum Weihnachtsfest gehört nicht nur der Gottesdienst. So blieben die meisten Gäste zu einem Umtrunk und Imbiss – und genossen auf diese Weise Weihnachten auf dem Bauernhof.

 

- gemütliche Runde, nach dem Abbau -

 

Taizé-Termine 2013 in der Friedenskirche

  • Sonntag, 13. Januar, 18.00 Uhr
  • Sonntag, 17. Februar, 18.00 Uhr
  • Sonntag, 17. März, 18.00 Uhr
  • Sonntag, 14. April, 18.00 Uhr
  • Sonntag, 12. Mai, 19.00 Uhr
  • Sonntag, 9. Juni, 19.00 Uhr
  • Sonntag, 14. Juli, 11.00 Uhr mit Sommerfest
  • Sonntag, 15. September, 19.00 Uhr
  • Sonntag, 13.Oktober, 18.00 Uhr
  • Sonntag, 17. November, 18.00 Uhr
  • Sonntag, 15. Dezember, 18.00 Uhr

 

Jahreshauptversammlung 2013

Vorstand komplett wiedergewählt

Stallgottesdienst, Sommerfest und monatliche Taizé-Gottesdienste sind Schwerpunkte der Unterstützung - Fokus gilt nach dem Rückzug des Investors nun wieder dem denkmalgeschützten Ensemble

Eine ausgesprochen harmonische und schnelle Jahreshauptversammlung erlebte der Förderverein Friedenskirche Waghäusel. Einstimmig wählten die Mitglieder des Fördervereins Friedenskirche Waghäusel den langjährigen Vorsitzenden Roland Liebl wieder ins Amt. Auch sonst wurden bei der Jahreshauptversammlung im Gründungslokal Eiscafé Vincenza alle Mitglieder der Verwaltung in ihren Ämtern bestätigt. Die alte und neue Verwaltung setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Roland Liebl
Stellvertreter: Klaus Ramczykowski
Schatzmeister: Tanja Adam
Schriftführerin: Ursula Liebl
Kassenprüferin: Tatjana Mösch-Balduf
Kassenprüfer: Hans-Gunter Weber
Beisitzer: Karl Dischinger
Beisitzerin: Gabriele Richter
Leiter Wirtschaftsausschuss: Ewald Balduf

Der Verein feiert in diesem Jahr schon seinen achten Geburtstag und hat inzwischen einiges erreicht. Für das kommende Jahr wurde die Fortsetzung der Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde bestätigt: Stattgottesdienst, Sommerfest und die monatlichen Taizé-Gottesdienste sind inzwischen feste Bestandteile der Vereinsarbeit. Im Haushaltsplan 2013 sind Ausgaben für die Anschaffung eines neuen wertvollen silbernen Taufgeschirrs vorgesehen, sowie die Ansparung von Finanzmittel für die Renovierung des Kirchturms. In den Fokus rückt außerdem der Gemeindesaal. Der Abbruch war mit dem Wohnprojekt "Leben am Kirchplatz" zum zweiten Mal beschlossene Sache, ist aber durch den Rückzug des Investors, der die Vereinbarungen des Durchführungsvertrages im vorhabenbezogenen Bebauungsplan nicht erfüllte, wieder hinfällig. Das Denkmalamt hatte strenge Auflagen für den Abbruch des denkmalgeschützten Saales gemacht, die durch den Absprung des Investors nun vorerst nicht mehr erfüllbar sind. Das Dach wurde vom Verein in einer Notreparatur im Sommer abgedichtet.

 

Bereits siebte Auflage des Stallgottesdienstes

Gottesdienst im Stall - Mildes Wetter sorgt für viele Besucher auf Forlenhof

(BNN vom 27. Dezember) Beliebte Weihnacht auf dem Bauernhof: Auf den Forlenhof zwischen Kirrlach und Waghäusel lud die evangelische Kirchengemeinde Waghäusel auch diese Weihnacht zum traditionellen ökumenischen Stallgottesdienst ein. Offenbar auch bedingt durch die sehr milde Witterung zog es so viele Gläubige wie noch nie zum Stall auf den Hof der Familie Meerwarth, so teilte der „Förderverein Friedenskirche Waghäusel“ mit. Der Stern, der an einem Silo angebracht ist, zeigte auch dieses Mal den Weg zum Stall. Pfarrer Hartmut Rupp ging in diesem Gottesdienst den Fragen nach: „Wie ist das eigentlich, wenn Himmel und Erde sich berühren? Wie ist das, wenn Gott und die Menschen sich nahe kommen?“ Der Pfarrer verwies im Laufe des Gottesdienstes darauf, dass den Gläubigen gerade in dieser Nacht bewusst wird, dass der Himmel über allen Menschen aufgeht egal welcher Herkunft sie sind und, dass dies nicht erst im Himmel geschehe, sondern schon hier auf Erden. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst von der Musikband Vox Dei. Auch dieses Jahr bewirteten Mitglieder des „Fördervereins Friedenskirche Waghäusel“ nach dem Gottesdienst die Gottesdienstbesucher mit heißer Schokolade, Glühwein und Lebkuchen. Viele der Gottesdienstbesucher machten der Mitteilung zufolge gerne davon Gebrauch und es kam im Anschluss zu besinnlichen Gesprächen. Etliche der Gottesdienstbesucher kommen schon seit 2006 zu diesem besonderen ökumenischen Gottesdienst auf den Forlenhof.

 

Festschrift zum 150-jährigen Jubiläum der Kirchengemeinde fertig gestellt

Klicken Sie zum Lesen bitte
auf das Bild der Festschrift.

 

Ein herzliches Willkommen für Frau Pfarrerin Kurtz-Höfle

Wir freuen uns, dass Frau Pfarrerin Charlotte Kurtz-Höfle ihren Dienst in unserer Gemeinde aufgenommen hat. Zur Begrüßung überreichte der Vorsitzende Roland Liebl einen Blumengruß des Fördervereins. Wir wünschen der neuen Pfarrerin Gottes Segen für die neuen Aufgaben in unserer Gemeinde und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 


v.l.n.r: Kirchengemeinderat und Küster der Friedenskirche Hans-Gunter Weber, Pfarrerin Charlotte Kurtz-Höfle, Vorsitzender Roland Liebl

 

Gottesdienste in der Friedenskirche

Die erfreuliche Nachricht vorab: Die Tradition von zwei evangelischen Gottesdiensten im Monat, die im Jahre 1860 in Waghäusel eingeführt wurde, wird auch 2010 fortgesetzt. Ein mal im Monat gibt es sonntags um 08:45 Uhr einen regulären Sonntagsgottesdienst. Zusätzlich gibt es an einem zweiten Sonntag so genannte Taizé-Gottesdienste.

Heiligabend bei den Kühen auf dem Forlenhof
Gemütliche Atmosphäre trotz nasskaltem Wetter

Oberhausen/Waghäusel. Zu einem besonderes Erlebnis an einem besonderen Tag wurde der inzwischen vierte Stallgottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Waghäusel. Über 200 Gläubige fanden trotz strömenden Regens an Heiligabend den Weg auf den Oberhausener Aussiedlerhof der Familie Meerwarth, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Nicht in einer warmen und beheizten Kirche, sondern in einem einfachen Stall auf den im Halbkreis gruppierten Strohballen nahmen die Christen am Weihnachtsgottesdienst teil. In dem einfachen Stall ließ sich gut nachempfinden, wie es vor rund 2 000 Jahren bei der Geburt Jesu in Bethlehem gewesen sein könnte. Der Altar in der Mitte bestand aus Stroh, nur mit einem schlichten Birkenkreuz bestückt. Im gegenüber liegenden Gebäude sah und hörte man die 200 Milchkühe und Kälber der Bauernfamilie. „Bethlehem-Feeling“ nannte es einer der Gottesdienstbesucher.

Professor Dr. Rupp hatte den Gottesdienst dem Thema "Geboren von der Jungfrau Maria" gewidmet. "Ohne sie gäbe es ja Weihnachten auch nicht. Wir wollen hören, was von ihr die Heilige Schrift erzählt. Wir wollen in ihr Herz schauen, so weit uns das möglich ist. Und wir wollen einmal danach fragen, ob es eigentlich eine evangelische und eine katholische Maria gibt."

Die Weihnachtsbotschaft, die Pfarrer Rupp weitergab, wirkte und überzeugte. Mitorgansisiert wurde der Gottesdienst vom Förderverein Friedenskirche Waghäusel, der Singgruppe Vox Dei aus Bruchsal, sowie den Musikern Tatjana Mösch-Balduf, Denise Meindel und Yanick Adam. Zu den Mitwirkenden gehörte auch eine Gruppe von Schülern, die eine Textkollage aus Lukas 1 und Lukas 2 vortrugen.

Impressionen von der 775-Jahrfeier Kirrlach
Förderverein beteiligt sich beim Festumzug


Einkleiden bei unseren Mitgliedern Tatjana und Ewald Balduf


Gruppenbild vor der Eremitage                                                     Roland und Ursula Liebl


Gruppe Nr. 28 "Fürstbischöflicher Hofstaat"

Impressionen vom Sommerfest des Fördervereins
Gute Stimmung unter dem Laubengang


Letzte Vorbereitungen am Grill - Ewald und Tatjana


Die Tische fülle sich


Es gibt genügend für alle


Getränkeausgabe und Abwasch - nichts wird vergessen

Roland Liebl weiterhin Vorsitzender des Fördervereins

Dieser Tage fand die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Friedenskirche Waghäusel statt. Im Bericht zum Geschäftsjahr 2008 erwähnte Liebl, dass der Förderverein vor genau vier Jahren gegründet wurde. Das Ziel des Fördervereins sei es nach der Vereinssatzung durch Mitgliedsbeiträge, das Sammeln von Spenden, sowie auf andere Art und Weise, die Pflege und Erhalt der Friedenskirche und des Kulturdenkmals im Allgemeinen, sowie die Kirchennutzung im Speziellen zu fördern.

Liebl verwies auf das bisher Erreichte. Besonders arbeitsintensiv war die Grünpflege. Beim Sommerfest und bei der Bewirtung nach dem Stallgottesdienst an Heiligabend konnten unsere Kräfte zahlreiche Spenden sammeln. Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme der Christen, sowie für die erhaltene Unterstützung.

Die Entlastung der Verwaltung, sowie die Neuwahlen erfolgte einstimmig. Die neu gewählte Verwaltung setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Roland Liebl
Stellvertreter: Klaus Ramczykowski
Kassier: Tanja Adam
Schriftführer: Ursula Liebl
Beisitzer: Gabriele Richter, Ewald Balduf, Karl Dischinger
Kassenprüfer: Tatjana Mösch-Balduf, Hans-Gunter Weber

Zum Abschluss bedankte sich die neu gewählte Verwaltung beim bisherigen zweiten Vorsitzenden Hans-Gunter Weber für die geleistete Arbeit. Seine wertvollen Beiträge waren immer mitentscheidend für das Vorankommen der Vereinsarbeit.

Monatliche Taize-Gottesdienste in der Friedenskirche

Gesang, Gebet und Stille prägen diese ökumenische Gottesdienstform. Meditative Gesänge, die sich immer wieder wiederholen, gemeinsame Gebete und immer wieder einkehrender Stille. Ein Gottesdienst, ganz im Sinne von Frère Roger, dem Prior der ersten ökumenischen Ordensgemeinschaft in der Kirchengeschichte. Der Orden steht für Stille, den Mitmenschen beim Gespräch Aufmerksam zu schenken und die scheinbar einfachen Dinge des Lebens schätzen zu lernen. Jährlich kommen über hunderttausend Besucher in das südburgundische Dorf Taizé, wo besonders die Jugend eine Woche lang zusammen über Glaubens- und Lebensfragen diskutiert. Viele kleine Kerzenlichter, die offen ausgelegte Bibel, das Kreuz und eine Ikone gestalten den Kirchenraum in einen besinnlichen Ort der Stille, eine Atmosphäre entsteht, die zum Gebet und Gesang einlädt. Die evangelische Kirchengemeinde Waghäusel lädt ganz herzlich zu diesen Taizé-Gottesdiensten ein.

Das Einsingen der Lieder beginnt 30 Minuten vor dem Gottesdienst in der Friedenskirche Waghäusel.


Variationen bei der Dekoration - Hans Gunter Weber hat immer wieder ein neue Idee


Im Mittelpunkt: Ein Holzkreuz mit Kerzen


Januar 2009