Am 26. Januar wurde das Museum in der Eremitage eröffnet. Den
Besucherinnen und Besuchern werden geschichtliche Themenräume zur
Geschichte der Eremitage, der Zuckerfabrik Waghäusel, dem
Naturschutzgebiet Wagbachniederung und der Badischen Revolution
1848/49 präsentiert. Die Öffnungszeiten sind: jeden letzten Sonntag im
Monat von 14 bis 17 Uhr (außer feiertags). Ein Besuch lohnt sich.
Dort ist auch ein preußisches Artillerie-Faschinenmesser Modell
1849, eine Leihgabe des Kirrlacher Heimatvereins, ausgestellt und für
die Öffentlichkeit zugänglich, so Roland Liebl, Vorsitzender des
Heimatvereins. Es ist ein Relikt der Schlacht bei Waghäusel. Dieses
Seitengewehr wurde vor 170 Jahren in die Bewaffnung der
Artillerie-Truppen eingeführt und ist bis zur Jahrhundertwende im
aktiven Dienst der preußischen Armee nachweisbar. Der Abnahmestempel
48 (1848) unter den Buchstaben „FW“ für König Friedrich Wilhelm IV
lässt erkennen, dass diese Waffe noch aus der Zeit der Erprobung und
Truppenversuche stammt.
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